Projekte - Entwicklungskonzepte | Ziele setzen


Freiburg im Breisgau | Soziale Erhaltungssatzung

„St. Georgen – Imberyweg/Am Mettweg“

Die Problematik der Wohnraumversorgung ist gerade im Bereich des preiswerten Wohnraums eine der großen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Dabei soll ausreichender, bedarfsgerechter und preiswerter Wohnraum geschaffen und auch erhalten werden. Besonderes Augenmerk liegt auf Gebieten, die Gefahr laufen durch Modernisierung und den damit verbundenen Aufwertungsprozessen,  das preiswerte Mietniveau und die ursprüngliche soziale Struktur zu verlieren. Ein Lösungsansatz kann hierbei das baurechtliche Instrument der Sozialen Erhaltungssatzung sein. 2015 führte die KSG eine städtebauliche Untersuchung für die Stadt Freiburg i.Br. durch, um zu prüfen, ob die Zusammensetzung der Bevölkerung im Gebiet „St. Georgen – Imberyweg/Am Mettweg“ aus städtebaulichen Gründen schützens- und erhaltenswert ist. Auf Basis unserer Ergebnisse beschloss der Gemeinderat den Erlass einer Sozialen Erhaltungssatzung für das Gebiet. Damit sind vor allem potenziell miettreibende Maßnahmen genehmigungspflichtig, wie z.B. Modernisierungen oder umfassende Umbauten. 



Endingen am Kaiserstuhl | Gemeindeentwicklungskonzept

Winzerdörfer und Stadt stimmen gemeinsame Zukunft ab

2017/2018 involvierten Endingen am Kaiserstuhl und seine Winzerdörfer Amoltern, Königschaffhausen und Kiechlinsbergen ihre BürgerInnen über ein intensives Beteiligungskonzept in die weitere Entwicklung der Gesamtgemeinde.  Durch die gewählten Formate der Beteiligung konnte lokales Wissen und Einschätzungen zu fünf verschiedenen Handlungsfelder erfragt und für die Erstellung eines ausführlichen Gemeindeentwicklungskonzeptes (GEK) für die Stadt Endingen und all ihren Ortsteilen aufgenommen werden.

Die gesammelten Ergebnisse der Veranstaltungen flossen direkt in das GEK, das wir gemeinsam mit dem Planungsbüro Fischer zusammenstellten. Seither dienen die konkreten Aussagen des GEKs dem Gemeinderat und dem Bürgermeister als Planungsgrundlage für weitere Projekte zur zukunftsfähigen, nachhaltigen Entwicklung der Stadt Endingen am Kaiserstuhl und werden im Herbst 2018 zur Antragstellung für zwei Sanierungsgebiete ab dem Jahr 2019 unerlässlich sein. 

Übergreifend für die Endinger Projekte arbeiten wir gemeinsam mit der Planung und Verwaltung in der Durchführung, Finanzierung sowie in der Fördermittelakquise und -verwaltung bei Bund und Land.



Heitersheim | GEK im Dialog mit BürgerInnen

Veränderung ortsteilübergreifend denken

Im Rahmen der Erstellung eines Gemeindeentwicklungskonzepts für die Stadt Heitersheim 2017/18 fand auch eine umfassende Bürgerbeteiligung in Heitersheim und dem Ortsteil Gallenweiler statt. Mit einer erfolgreichen Antragstellung im Förderprogramm „Flächen gewinnen durch Innenentwicklung“ konnte unser Team maßgeblich zur Umsetzung und Erstellung des Gemeindeentwicklungskonzepts sowie  der Bürgerbeteiligung beitragen. Durch individuelle aber auch gemeinsame Formate der Ortsteile wurden zusammen mit Stadt und Planern die Möglichkeit geschaffen, Veränderungen ortsteilübergreifend zu denken und diese im gemeinsamen und umfangreichen GEK festzuhalten. Wir konnten diesen Prozess mit unseren Erfahrungswerten und Fachwissen begleiten. Die Anhörung interessierter Einwohner bildet für unsere Arbeit und das GEK einen unerlässlichen Bestandteil und kann Türen zu Folgeprojekten oder Finanzmittel öffnen. Seit 2018 muss davon ausgegangen werden, dass ohne vorliegendes Entwicklungskonzept und ohne durchgeführter Bürgerbeteiligung keine Neuaufnahmen oder Aufstockungen bestehender Förderprogramme vom Fördermittelgeber mehr genehmigt werden.